Petition

Im Zuge der Konferenz KIESEL im November 2009 wurde festgestellt, dass ein Engagement auf Hochschulebene nicht ausreicht, um auch landesweit tatsächliche Fortschritte bei der Entwicklung und Umsetzung von Leitlinien für Familienfreundlichkeit von Hochschulen zu erreichen. Darum wurde bereits zur Konferenz Entwürfe für eine Petition an den Bundestag sowie an den sächsischen Landtag erstellt. Diese wurde dann von den Studentischen Eltern Leipzig e. V. kurz vor Weihnachten fertiggestellt und an die Konferenzteilnehmer und weitere Netzwerkpartner vor Ort und überregional verteilt und Unterschriften dafür gesammelt.

Forderungen sind u. a. eine Weiterentwicklung des Bafögs und der Unterstützung ausländischer Studierender mit Kind. Auch eine zentrale Familienservicestelle und die Möglichkeit eines studierbaren Teilzeitstudiums soll für jede Hochschule bzw. jeden Studiengang etabliert werden.

Im April 2010 wurde eine Petition mit mehr als 1800 Unterschriften an den Deutschen Bundestag geschickt. Jene an den Sächsischen Landtag wurde – bei kleinerem Adressatenkreis – mit 1200 Unterschriften unterstützt und persönlich dem stellvertretenden Vorsitzendem des Petitionsausschusses, Lothar Bienst übergeben. Währenddessen die Petition an den Bundestag im November 2011 endgültig abschlägig beschieden wurde, ist trotz mehrfacher Rückfragen bei Abgeordneten des Landtags nicht einmal eine inhaltliche Stellungnahme des Petitionsausschusses erfolgt.

Trotz dieser unerfreulichen Situation hat die Sammlung der Unterschriften und die Diskussion der Forderungen auf anderen Tagungen einiges Positives bewirkt. So konnten Netzwerke ausgebaut werden, die auf anderer Ebene hilfreich sind oder waren. Außerdem wurde die Sammlung der Unterschriften für eine Sensibilisierungskampagne kinderloser Studierender genutzt. Auch zu einigen studierenden Eltern gewannen wir erst dadurch einen Erstkontakt.

Petition an den Deutschen Bundestag

Petition an den Sächsischen Landtag